zu Covid-19 Kundenfragen:

Darf weilimmobilien weiterhin 1:1-Besichtigungen und Bewertungen durchführen?

Grundsätzlich ist die Durchführung von Einzelbesichtigungen weiterhin gestattet, soweit diese erforderlich sind. Dabei sollte auf den Gesundheitszustand der teilnehmenden Personen sowie auf die Einhaltung geltender Hygienestandards und wirksamer Schutzmaßnahmen (Mindestabstand 1,5 m – besser 2 m – zur anderen Person) geachtet werden. Wir von weilimmobilien haben vor Ort auch für Sie Face Masken und Desinfektionsmittel dabei.

Dürfen wir als Verkäufer und Käufer noch zum Notar?

Ja, dies ist noch gestattet. Selbst in Bayern, wo eine Ausgangsbeschränkung verfügt wurde, stellt der Gang zum Notar einen triftigen Grund dar, um das Haus zu verlassen. weilimmobilien hatte bereits beurkundungen unter dem Coronavirus. Vor der Beurkundung sind die Hände zu desinfizieren (Desinfektionsmittel bringen wir mit.) und bei den beurkundungen wird ausreichend Abstand untereinander gehalten. (großer Beurkundungsraum)

 

Der Preisanstieg bei Immobilien ist so stark wie seit 2005 nicht mehr. Wohnimmobilienmärkten und Häuserpreise:

Auf kurze Sicht hätten die mit der Pandemie verbundenen Risiken zwar abgenommen, erklärte die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht. Doch habe das Risiko von Preiskorrekturen insbesondere an Wohnimmobilienmärkten in Ländern zugenommen, in denen die Bewertungen bereits vor der Krise erhöht gewesen seien. „Die Häusermärkte in der Euro-Zone sind schnell gewachsen, wobei es wenige Anzeichen dafür gibt, dass es in Reaktion darauf zu einer Straffung der Kreditvergabestandards gekommen wäre“, warnte EZB-Vizechef Luis de Guindos.

Die Notenbank verweist darauf, dass im zweiten Quartal die Häuserpreise im Euroraum so rapide gestiegen seien wie seit dem Jahr 2005 nicht mehr. Zugleich habe sich sogar eine Lockerung der Vergabestandards für Hypothekendarlehen abgezeichnet. Der starke Anstieg der Häuserpreise von rund sieben Prozent bleibe „ein Grund zur Sorge“, warnte die EZB. Die Banken in der Euro-Zone erwarten im Herbst-Quartal allerdings leicht verschärfte Vergabestandards für Firmenkredite, wie aus der jüngsten Umfrage der EZB unter 146 Finanzinstituten hervorgeht.

Mit Blick auf die gesamte Wirtschaft sieht die Notenbank nun ein deutlich geringeres Risiko als vor sechs Monaten, dass es in größerem Umfang zu Firmenpleiten kommt oder Banken in die roten Zahlen geraten. „Aber die von der Pandemie ausgehenden Risiken sind nicht komplett verschwunden“, konstatierte De Guindos. Die Notenbank räumte zugleich ein, dass sich die negativen Effekte der Niedrigzinspolitik für die Geldhäuser „mit der Zeit verschlimmern“ könnten. Aus der Bankenbranche waren zuletzt verstärkt Stimmen zu hören, die Zentralbanken sollten angesichts des starken Preisauftriebs die Abkehr von ihrer ultralockeren Linie einleiten.

Firmen im Euroraum hätten mit der Wirtschaftserholung im ersten Halbjahr vielfach wieder Gewinne eingefahren, erklärte die Notenbank. Auch deswegen sei das Niveau der Insolvenzen unter dem Niveau von vor der Krise geblieben. Doch in den von der Pandemie besonders betroffenen Bereichen sei es vermehrt zu Pleiten gekommen. Und deren Zahl könne noch weiter steigen. Auch die Lieferkettenprobleme und der jüngste Anstieg der Energiepreise könnten eine Herausforderung für die Wirtschaftserholung und den Inflationsausblick bedeuten, so das Fazit. (APA/Reuters)